Kontinuierliche Verbesserung gefordert

Die Initiative besteht aus drei Modulen, welche zur nachhaltigen Verbesserung der PatientInnensicherheit führen sollen. Dabei geht es um die kontinuierliche Verbesserung des eigenen Systems, die Möglichkeit zum Vergleich mit anderen Learning & Reporting Systemen und das Lernen von einander sowie um eine systematische Bearbeitung von unerwünschten Ereignissen, die an den Schnittstellen passieren.
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IPS-Auszeichnung
Wirksame Learning & Reporting-Systeme verfügen über bestimmte Eigenschaften und Kriterien. Diese sind die Voraussetzung für die IPS-Auszeichnung. IPS legt für die IPS-Auszeichnung Kriterien in folgenden Bereichen fest:
  • Organisation & Führung
  • Einbindung der MitarbeiterInnen
  • Meldeweg
  • Nutzung anderer Informationsquellen
  • Evaluierung
  •  
Die Überprüfung der Kriterien erfolgt im Rahmen des IPS-Review-Verfahren.  Über die Verleihung der IPS-Auszeichnung entscheidet die Qualitätssicherungskommission der Gesundheitsplattform Steiermark. Die IPS-Auszeichnung hat eine dreijährige Gültigkeit.
 

IPS-Feedback-System 
        • Best-Practice-Beispiele                                                                                                                                  Best-Practice-Meldungen und deren Bearbeitungsweg werden exemplarisch drei- bis vier Mal jährlich in Form von Best-Practice-Reports veröffentlicht.
  • IPS-Indikatoren-Vergleich                                                                                                                                 Zur kontinuierlichen Verbesserung werden von der IPS einmal jährlich die IPS-Indikatoren erhoben, in einem gemeinsamen Evaluierungsworkshop (IPS- Indikatoren-Netzwerk) diskutiert und anonymisiert im Jahresbericht der Initiative PatientInnensicherheit Steiermark veröffentlicht.

Sektorenübergreifende PatientInnensicherheit
Von jedem IPS-Mitglied werden aus der Praxis konkrete Schnittstellenprobleme in der PatientInnenversorgung zwischen den Gesundheitsdiensteanbieter an IPS gemeldet.
 
Die Bearbeitung dieser erfolgt durch die Qualitätssicherungskommission Steiermark.